Tierschutzinfos

Hier möchten wir euch Tierschutzinfos bekanntgeben.

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Wenn der gemeinsame Weg zu Ende ist – Die Bestattung eines Haustieres

Als Katharina mit ihrem Hund Paule zum Gassi gehen aufbrach, wusste sie noch nicht, dass sie ohne ihren geliebten Vierbeiner und völlig verzweifelt heimkehren würde. Denn während des Spazierganges geschah das Unfassbare: Obwohl Paule in der Regel aufs Wort hört, stürmte er an diesem Tag übermütig auf die Straße, weil er glaubte, sein Herrchen auf der anderen Seite gesehen zu haben. Ein schwerwiegender Irrtum. Paule wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt. „Wenig später erlöste unsere Tierärztin meinen treuen Freund“, erzählt Katharina traurig.

Zusätzlich zu der alles überschattenden Trauer, musste sich Katharina plötzlich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie Paule würdevoll bestatten soll. „Ich habe da nie drüber nachgedacht, immerhin war Paule erst drei Jahre alt“, sagt sie. „Ich war völlig ratlos, denn er war mein erstes Tier, und ich hatte gar keine Erfahrung mit so etwas.“ So wie Paules Frauchen geht es vielen Tierhaltern, denn niemand denkt gerne darüber nach, was ist, wenn der tierische Liebling nicht mehr lebt. Um der zusätzlichen Belastung im Trauerfall zuvor zu kommen, rät TASSO e.V. aber dennoch, sich frühzeitig mit dieser Frage zu beschäftigten.

Für immer im eigenen Garten
Eine besonders beliebte und schöne Möglichkeit ist der heimische Garten. „Die gesetzliche Regelung erlaubt es, Heimtiere auf einem dem Tierhalter gehörenden Gelände‘, also im eigenen Garten, zu begraben“, weiß die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries. In der Durchführungsverordnung zum Tierische Nebenprodukt-Beseitigungsgesetz sind die weiteren Voraussetzungen zu finden. „Das Tier darf nicht an einer ansteckenden Krankheit oder einer Seuche gestorben sein, zudem darf das Grundstück weder in einem Wasserschutzgebiet noch in unmittelbarer Nähe zu öffentlichen Wegen und Plätzen liegen“, erläutert Ann-Kathrin Fries weiter. Da der Körper des verstorbenen Tieres mit einer ausreichenden, mindestens aber 50 cm starken Erdschicht, gemessen vom Rand der Grube bedeckt sein muss, ist es beim heimischen Begräbnis wichtig, die Grube tief genug auszuheben. Einen Meter tief sollte sie schon sein.

Beim Tierarzt lassen
Wenn das Haustier beim Tierarzt gestorben ist, informiert dieser die Halter sicherlich auch gerne über die verschiedenen Möglichkeiten. Die meisten Tierärzte bieten an, sich um den Körper des verstorbenen Tieres zu kümmern. Das bedeutet allerdings in der Regel, dass das Tier zur kommunalen Tierkörperbeseitigung gebracht wird. Dort wird der Körper des Tieres dann zu Tierfett oder Tiermehl verarbeitet. Das kostet zwischen 20 und 30 Euro. Der Halter kann sein Haustier auch selbst dort hinbringen und vor Ort Abschied nehmen. Viele Menschen möchten ihre geliebten Haustiere jedoch auf eine würdevollere Art und Weise bestatten.

Eine Urne mitnehmen
Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Vierbeiner in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und variieren je nach Größe und Gewicht des Tieres. Sie hängen auch davon ab, ob es alleine oder zusammen mit anderen verbrannt wird. Wird es alleine kremiert, sind die Kosten deutlich höher (im Durchschnitt rund 300 Euro), aber dafür kann der Halter die Asche seines tierischen Freundes auch mit nach Hause nehmen.

Letzte Ruhestätte Tierfriedhof
Im Trend liegen zurzeit auch Tierfriedhöfe. In vielen Städten gibt es bereits diese letzte Ruhestätte speziell für Haustiere. Eine schöne wenngleich teure Lösung. Schon für die Beisetzung fallen einige hundert Euro an, hinzu kommt die Miete für das Grab. Vereinzelt gibt es sogar schon Friedhöfe, auf denen sich Menschen gemeinsam mit ihren Tieren begraben lassen können, zum Beispiel in Essen. Dort können verstorbene Hunde und Katzen bestattet werden, und wenn Herrchen oder Frauchen sterben, wird ihre Urne neben der des Tieres begraben.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, wir wünschen allen, die sich dieser schweren Situation stellen müssen, viel Kraft. Katharina hat ihren Paule schließlich auf einem kleinen Tierfriedhof im Nachbarort bestatten lassen.

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Plastikmüll ist eine Bedrohung für Tier, Mensch und Umwelt

Beim Spazierengehen durch den Wald sehen wir es immer wieder: An vielen Stellen liegt Abfall, den Menschen achtlos in der Natur entsorgt haben. Plastiktüten, Verpackungsmaterial, Bauschutt – vieles, dessen Entsorgung etwas aufwendiger oder mit Kosten verbunden ist, wird in die Natur geworfen. Das ist nicht nur für die Umwelt und Wildtiere gefährlich, es kann auch für Haustiere zum Problem werden. So ist vor kurzem in Franken eine Katze in einer leeren Dose steckengeblieben. Die Katze klemmte bis zu den Schultern in dieser Dose fest und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Zum Glück fand eine Autofahrerin das Tier und half ihm.

Auch viele Kühe leiden unter der Umweltverschmutzung. So hat zum Beispiel fast jede Kuh Plastik im Magen. Tiere, die im Stall gehalten werden, sind dabei sogar noch stärker betroffen als Weidetiere. Denn wenn der Bauer Gras mäht und dieses schreddert, zerkleinert er dabei auch den Müll, den Menschen auf der Wiese hinterlassen haben. Die Kühe fressen das Heu und damit auch das Plastik.

Gewaltige Müllstrudel in den Ozeanen

Aber es sind nicht nur weggeworfene Gegenstände in unseren Wäldern, die für Tiere zur Gefahr werden. Ein großes Problem für unsere Umwelt und letztlich auch für uns Menschen ist vor allem der massive Einsatz von Plastik. Darauf machen immer wieder Umweltschutzorganisationen aufmerksam und dabei nennen sie erschreckende Zahlen: Mehr als sechs Millionen Tonnen Müll – das meiste davon Plastik – landen jedes Jahr im Meer. Die Ozeane sind längst voll mit Kunststoff. Es gibt teilweise mehr Plastik im Wasser als Plankton, und es existieren Müllstrudel, die so groß wie Mitteleuropa sind. Der Müll besteht nicht nur aus Tüten, sondern auch aus Halterungen von Sixpacks, PET-Flaschen, Feuerzeugen und Fischernetzen. Diese Liste lässt sich fortführen bis hin zu kleinen Mikroplastikpartikeln, die der Zahnpasta beigesetzt werden, damit die Zähne weißer werden. Diese Partikel geraten in Meer, binden Chemikalien und werden von den Meeresbewohnern gefressen.

Für die Fische, Vögel und Säugetiere in den Ozeanen ist dieser Müll längst ein riesiges Problem. Seevögel verenden, weil sie festhängen, Schildkröten verschlucken Tüten, die sie fälschlicherweise für Quallen halten, und Fische fressen Unmengen der kleinen Plastikteilchen. Dadurch haben sie zwar einen vollen Magen, verhungern allerdings gleichzeitig, weil sie keine Nahrung zu sich nehmen. Auch vor der deutschen Küste ist das Müllproblem längst angekommen. Zum Beispiel treiben auf der unbewohnten Nordseeinsel Mellum jährlich mehrere Tonnen Müll an, die kostenintensiv entsorgt werden müssen.

Ein Baustein im Kampf gegen diese gigantische Umweltverschmutzung, deren Folgen uns alle bedrohen, besteht darin, den Verbrauch von Plastiktüten einzudämmen. In diesem Jahr hat der Handel in Deutschland umgedacht – Tüten werden in vielen Geschäften nur noch gegen eine Gebühr von etwa 20 Cent herausgegeben, eine Supermarktkette will sie sogar vollständig aus dem Sortiment nehmen. Das alleine wird die Ozeane und das Ökosystem aber nicht retten können. Naturschützer fordern daher strenge Maßnahmenkataloge, die sich an die Industrie und die Bürger richten. Beispielsweise wird gefordert, dass Schiffsmüll grundsätzlich nicht mehr im Wasser entsorgt werden darf. Bislang gibt es vielerorts lediglich das Verbot, Plastik ins Meer zu werfen. Weiterhin müssen Lösungen für die bereits vorhandene Verschmutzung gefunden werden und der Einsatz von Plastik muss reduziert werden. Nur zusammen können diese Maßnahmen helfen, das Ökosystem zu retten, die Wildtiere, unsere Haustiere und schlussendlich auch uns.

Der Wandel beginnt bei uns selbst

Neben der Forderung nach strengeren Regeln bleibt also nur zu hoffen, dass noch mehr Menschen bewusst mit ihrem Plastikmüll umgehen. Dazu gehört es, möglichst wenig zu verursachen. Auch wenn es zum Beispiel bei der Entsorgung des Hundekots derzeit kaum Alternativen gibt. In vielen anderen Bereichen gibt es bereits einfache Lösungen. Zum Beispiel Stofftaschen statt Plastiktüten und Recycling statt wilder Müllentsorgung. Das alleine reicht vielleicht nicht aus, um die Problematik in den Griff zu bekommen, es ist im Kleinen aber schon mal ein ganz großer Schritt.

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Die TASSO-Checkliste für einen sicheren und gut vorbereiteten Urlaub mit Vierbeiner

Wenn in einigen Wochen die Ferien beginnen, steht bei vielen Familien auch wieder der Sommerurlaub an.

Für Tierhalter stellt sich dann die Frage, ob ihr Haustier sie in den Urlaub begleiten wird oder lieber zuhause betreut werden soll. Katzen, die ein starkes Revierverhalten haben, verlassen ihr Zuhause eher ungern und kommen gut damit klar, in ihrer gewohnten Umgebung betreut zu werden. Der Hund als Rudeltier will seine Familie sicher gerne begleiten, wenn der geplante Urlaub es zulässt. In vielen Hotels und Ferienunterkünften ist es bereits gestattet, den Hund mitzubringen. Dennoch braucht eine gemeinsame Reise viel Vorbereitung und auch damit am Urlaubsort alles glatt geht, gibt einiges zu beachten.

Auf jeden Fall sollte Ihr Hund vor der Reise bei TASSO registriert sein. Denn egal ob in Deutschland oder im Ausland – der Urlaubsort ist immer fremd, da ist die Gefahr verloren zu gehen größer als Zuhause, wo sich die Tiere auskennen. Deswegen sollten Sie vor Urlaubsantritt auch Ihre Handynummer bei TASSO hinterlegen, damit unsere Notrufzentrale Sie im Ernstfall erreichen kann. Bitte nutzen Sie hierfür das Online-Formular. Damit es aber gar nicht erst soweit kommt, dass ein Tier verloren geht, rät TASSO-Leiter Philip McCreight: „Leinen Sie Ihren Hund sowohl während der Pausen auf der Fahrt als auch in den ersten Tagen am Urlaubsort sicherheitshalber an.“

Vor einer weiten und anstrengenden Reise ist es zudem ratsam, noch einmal Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten, damit sichergestellt ist, dass die Reise nicht zu viel für das Tier wird. Auch die Fahrt zum Urlaubsort muss gut geplant werden. Optimales Verkehrsmittel dafür ist das Auto. Es bietet dem Hund den größten Komfort, weil regelmäßig Pausen eingelegt werden können. Flugreisen bedeuten für Hunde oft großen Stress, besonders wenn die Tiere größer sind und im Frachtraum reisen müssen. Bei Bahnfahrten benötigen Hunde ein eigenes Ticket, müssen häufig einen Maulkorb tragen und die Enge in den Zügen kann schnell stressig werden. Vor allem aber ist es bei einer Reise mit der Bahn nicht möglich, dem Tier regelmäßige Pausen zu gönnen.

Im Auto sichern und regelmäßig pausieren

Geht es mit dem Auto in den Urlaub, müssen Sie Ihren Hund auf der Fahrt unbedingt gut sichern. Er darf bei einer starken Bremsung oder einem Unfall nicht von umherfliegenden Gepäckstücken verletzt oder selbst durch das Auto geschleudert werden. Damit die Fahrt nicht zu anstrengend für Ihr Tier wird, sollten Sie etwa alle zwei Stunden eine Pause einlegen, Ihren Vierbeiner trinken lassen und einige Meter mit ihm spazieren gehen. Da viele Hunde im Auto schnell unter Übelkeit leiden, ist es ratsam, sie etwa vier bis sechs Stunden vor Abfahrt das letzte Mal zu füttern. Es macht den Tieren nichts, einige Stunden ohne Futter auszukommen. Im Auto sollten die Fenster während der Fahrt geschlossen bleiben und die Klimaanlage darf nicht zu stark eingestellt sein, da Hunde leicht eine Bindehautentzündung bekommen. Und natürlich gilt auch für die Pause auf dem Rasthof die Regel, einen Hund an warmen Tagen niemals im Auto zurückzulassen.

Heimtierausweis und Transponder sind im Ausland Pflicht

Führt die Reise zudem ins Ausland, ist es wichtig, dass Sie einen EU-Heimtierausweis für Ihr Tier haben. Diesen erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt. Weiterhin ist die Kennzeichnung mit einem Transponder, auch Mikrochip genannt, vorgeschrieben. Klären Sie vor Reiseantritt unbedingt die Einreisebestimmungen, und informieren Sie sich darüber, welche Vorschriften vor Ort gelten. In einigen Ländern müssen bestimmt Rassen zum Beispiel einen Maulkorb tragen, manchmal gilt Leinenpflicht, oder Hunde dürfen nicht mit ins Restaurant.

Damit Sie auch nichts vergessen, hier die TASSO-Checkliste für das Reisegepäck Ihres tierischen Lieblings:

Für die Sicherheit: Heimtierausweis mit Informationen zu den letzten Impfungen, Telefonnummer des Ansprechpartners bei der Haftpflichtversicherung und die Adresse eines Tierarztes vor Ort
Für die Fahrt und den Aufenthalt: Transportbox, Maulkorb (wenn nötig), Leine, Hunde-Kissen oder Körbchen sowie Decke und Spielzeug
Für Hygiene und Hunger: Fressnapf, Kot-Tüten, Handtuch, Kamm und Bürste, Futter und Leckerlies
Für die Gesundheit: Reiseapotheke mit den Medikamenten, die das Tier benötigt, Mitteln gegen Reiseübelkeit und Durchfall, Wund- und Desinfektionsspray, Tüchern zum Reinigen der Augen und Pfoten, Zeckenzange und Verbandsmaterial

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Abwechslung ist nicht für die Katz‘
Tipps für ein ausgelastetes Katzenleben

Gemächlich, besonnen, stoische Ruhe ausstrahlend: Katzen stehen für sämtliche Begriffe der Gelassenheit. Viele Katzenhalter verlieren jedoch die aktive Seite ihrer Samtpfoten aus den Augen. Neben Schlaf und Ruhe brauchen sowohl Wohnungskatzen als auch Freigänger psychische und physische Auslastung. TASSO gibt Ihnen Anregungen für ein abwechslungsreiches Katzenleben.

Körperliche Fitness

Zur Ausstattung eines jeden Katzenhaushaltes gehört ein Kratzbaum. Katzen nutzen ihn nicht nur zum Krallenwetzen, sondern auch zum Erklimmen. Zwar sind Kratzbäume in vielen Größe und Formen im Tierbedarfshandel erhältlich, Katzenhalter können jedoch auch nach eigenen Vorstellungen tätig werden. Dabei können Sie auf vorgefertigte Elemente aus dem Handel zurückgreifen oder gänzlich frei arbeiten.

Ein Kratzbaum reicht in der Regel nicht aus, um dem Bewegungsdrang einer Katze gerecht zu werden. Katzenhalter sollten sich zu weiteren Ideen inspirieren lassen. Da Samtpfoten gerne hochgelegene Plätze aufsuchen und von dort aus ihre Umgebung beobachten, ergibt ein schmales, ans Regal gelehntes, befestigtes Brett eine willkommene Leiter, um an den Platz unter der Zimmerdecke zu gelangen. Umwickeln Sie das Brett mit Sisal (als Meterware im Handel erhältlich), dient es zusätzlich der Krallenpflege. Auch an die Wand montierter Regalböden, werden dankend als Kletterelement angenommen. Hobby-Handwerker bringen zudem aufregende Katzenlandschaften an Wänden und Zimmerdecke an: Verschrauben Sie hierfür selbstgebaute Holzkonstruktionen bestehend aus Ruheplätzen und Laufstegen mit der Wand oder der Decke. Beachten Sie jedoch das Eigengewicht, und sorgen Sie für eine feste Verankerung. Achtung Verletzungsgefahr: Halten Sie ausreichend Abstand zu Lampen, Kabeln und sonstigen Gegenständen.

Eine abwechslungsreiche Umgebung ersetzt jedoch nicht das gemeinsame Spiel mit dem Menschen. Kleine Spielzeuge wie beispielsweise Bälle oder auch nur ein zusammengeknülltes Stück Papier, in dem ein Leckerli versteckt ist, bringen Unterhaltung für alle Beteiligten. Auch Kramkisten werden in der Regel gern angenommen: Befüllen Sie einen Karton mit verschiedenen Materialien wie zusammengeknäultes Papier und Pappstückchen, und verstecken Sie ein paar Leckerlis darin. Sagt das Spiel Ihrer Katze zu, wird sie mit den Pfoten im Karton nach den Leckereien wühlen. Aufgrund der vielen ungewohnten Gerüche ist es vor allem für Wohnungskatzen ein besonderer Genuss, wenn Sie die Kramkiste mit Laub und anderen Naturmaterialien von draußen befüllen. Achten Sie stets darauf, ungiftige und ungefährliche Materialien zu verwenden.

Mentales Training

Zu einer ausgewogene Lebensweise gehört auch geistige Beschäftigung. Hierfür eignen sich zum Beispiel Versteckspiele mit Hilfe von sogenannten Fummelbrettern. Trotz des Angebotes im Tierbedarfshandel können Sie auch hier ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Versehen Sie eine mehrere Zentimeter starke Holzplatte in beliebiger Größe mit Löchern, aufgesetzten Röhren, Bechern und Labyrinthen, und verstecken Sie ein paar Leckereien darin. Die Löcher können Sie mit Kugeln verschließen, die Ihre Katze mit der Pfote wegschieben muss. Versehen Sie die Röhren an der einen oder anderen Stelle mit Löchern, durch welche Ihr Stubentiger mit seiner Pfote hineintasten kann. Fummelbretter können Sie entweder auf dem Boden zur Verfügung stellen oder auch an einer Wand fest montieren. Hier sind Ihren Ideen keine Grenzen gesetzt – Ihre Katze wird es Ihnen danken.

Manch eine Samtpfote nimmt auch das sogenannte Clickertraining gerne an. Dabei reagiert sie auf das akustische Signal des Clickers, welches ihr eine Belohnung für eine Handlung ankündigt. So lassen sich kleine Übungen wie beispielsweise ihre Transportbox zu betreten einüben. Nicht akrobatische Hochleistungen oder Gehorsamkeit sind das Ziel, sondern eine Spaß bereitende Auslastung Ihrer Katze. Mehr zum Clickertraining erfahren Sie in einem unserer nächsten TASSO-Newsletter.

Viel Spaß beim gemeinsamen Spiel wünscht TASSO.

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Demenz bei Hund und Katze
Ein Leben mit veränderten Ansprüchen
Ratlos schaut sich der Hund oder die Katze in der gewohnten Umgebung um und weiß plötzlich nicht weiter. Unter Demenz leiden nicht nur Menschen. Auch unsere Haustiere können mit steigendem Alter daran erkranken.

TASSO e.V. erklärt, welche Wesensveränderungen Hunde- und Katzenhalter aufmerksam beobachten sollten.

Dank einer guten medizinischen Versorgung, ausgewogener Ernährung und einer verantwortungsvollen Haltung können Hunde und Katzen ein relativ hohes Alter erreichen. Mit zunehmenden Jahren können jedoch auch alterstypische Erkrankungen auftreten, wie beispielsweise Demenz. „Demenz wird in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. „Dabei spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei Alzheimerpatienten eine Rolle.“

Schleichender Beginn: Die Symptome sind vielseitig

Um eine einsetzende Demenz frühzeitig zu erkennen, müssen Hunde- und Katzenhalter ihre Tiere aufmerksam beobachten und bereits kleine Veränderungen im Verhalten ernst nehmen. „Sogar ein veränderter Schlafrhythmus beziehungsweise eine Änderung in der Aktivität generell können Anzeichen für Demenz sein“, weiß Dr. Anette Fach. Auffälliger und somit deutlicher wahrzunehmen sind Verwirrtheit und Desorientierung beim Tier. „Weiß Ihr Hund während seiner gewohnten Gassi-Runde nicht mehr, wohin er gehen soll, erkennt er ihm bekannte Dinge, Menschen oder Tiere nicht mehr, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Aber auch andere Anzeichen können auf Demenz hinweisen: Teilnahmslosigkeit, aber auch Unruhe können genauso symptomatisch für Demenz sein, wie Appetitlosigkeit, Unsauberkeit oder zwanghaftes Verhalten wie Drangwandern. Beim Drangwandern ist das Tier bis zur Erschöpfung ständig in Bewegung.“

Der Tierarzt kann helfen

Vermuten Sie, dass Ihr Hund oder Ihre Katze an Demenz erkrankt ist, suchen Sie den Tierarzt auf. Dieser überprüft den Allgemeinzustand des Tieres, schließt eventuelle andere Erkrankungen aus und fragt Sie gleichzeitig, ob und welche Veränderungen im Verhalten Ihnen aufgefallen sind. Vermutet der Tierarzt eine Demenz, wird er auch weitere Symptomen erfragen, um die Krankheit zu diagnostizieren. Hat sich der Verdacht erhärtet, schlägt der Tierarzt eine auf das Tier angepasste Behandlung vor. Ebenso wie beim Menschen ist Demenz beim Tier nicht heilbar, aber in einem gewissen Rahmen behandelbar. „Bei kognitiver Dysfunktion besteht die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung“, erklärt Dr. Anette Fach. „Nach einer Testphase von vier bis sechs Wochen zeigt sich, ob die Behandlung zu einer Verbesserung der Lebenssituation des Tieres führt. Ist das der Fall, sollte die Therapie lebenslang fortgeführt werden. Unterstützend können Tierhalter zusätzlich B-Vitamine verabreichen.“

Machen Sie es Ihrem Tier einfach

Unabhängig von tierärztlicher Betreuung und Medikamentengabe können Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze das Leben mit Demenz vereinfachen. Vermeiden Sie so gut es geht jeglichen Stress und größere Veränderungen im täglichen Ablauf. Geben Sie Ihrem Liebling das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und begegnen Sie seinen vermeintlichen Marotten mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen. Sie können Ihrem Hund oder Ihrer Katze zusätzliche Futter- und Wassernäpfe im Haus oder in einer größeren Wohnung zur Verfügung stellen. So ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass das Tier immer etwas findet. Katzen, die aufgrund ihrer Demenz unsauber geworden sind, nehmen gerne weitere Katzentoiletten an. Für Hunde sind spezielle Windeln erhältlich.

Hundehalter sollten ihren dementen Hund draußen zu seiner eigenen Sicherheit nur noch an der Leine führen. Denn entfernt er sich zu weit von Ihnen und eventuell sogar aus Ihrem Sichtbereich, findet er vielleicht nicht mehr zurück. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass er auf Ihr Rufen nicht mehr hört, weil er es Ihnen nicht mehr zuordnen kann.

Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatze nicht lieber ausschließlich zu Hause halten. Denn verirrt sich das Tier oder begibt sich in lebensbedrohliche Situationen, weil es bereits Erlerntes vergessen hat, ist das Unglück vorprogrammiert. Wenn möglich, stellen Sie Ihrer Katze einen gut gesicherten Balkon zur Verfügung.

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Kater Max macht’s vor
Ist auch Ihr Tier sicher?
Es passiert jährlich zigtausend Mal und kann jeden Tierhalter treffen: Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, und schon entläuft die Katze oder der Hund.

Auch der Wohnungskater Max von Familie F. büxte aus. „Es war die Unvorsichtigkeit eines fremden Besuchers, der unseren Max versehentlich herausgelassen hatte“, erzählt Frau F. Für den Kater, der die Umgebung nicht kannte, begann eine Odyssee: „Im unbekannten Gelände verirrte er sich und ist immer weiter gelaufen, ohne zu wissen, wohin.“ Alles Suchen und Rufen half nichts und Familie F. hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben. Doch dann kam die Überraschung: „Ich warf einen Blick auf mein Smartphone und sah viele entgangene Anrufe, Nachrichten auf der Mailbox und eine E-Mail. Sowohl TASSO als auch die Polizei hatten sich auf allen Kanälen gemeldet. Und nicht nur bei mir: Auch meine Söhne wurden informiert“, berichtet Frau F. „Max wurde gefunden! Er wurde sehr weit entfernt im Hinterhof eines Gebäudes aufgegriffen, wo er in illegal abgestelltes Altöl gestürzt ist. Dadurch, dass er so schnell zu uns zurückkam, konnten wir ihn sofort zum Tierarzt bringen, wo er vom Altöl befreit wurde. Denn es wäre sehr giftig gewesen, wenn er es durch Putzen aufgenommen hätte. Vielen Dank für den Einsatz von TASSO!“

Max war abgesichert! Familie F. sorgte für den Ernstfall vor und registrierte ihren geliebten Kater bei TASSO e.V., dem mit über 7,7 Millionen registrierten Tieren größten Haustierzentralregister Europas, und somit der ersten Anlaufstelle für Finder vermisster Tiere. Wir vermitteln pro Jahr rund 60.500 vermisste Tiere an ihre Halter zurück.

Ist auch Ihr Tier sicher?

Überprüfen Sie schnell und einfach, ob Ihre Katze oder Ihr Hund für den Fall des Weglaufens abgesichert ist: www.ist-mein-tier-sicher.de

Unsere Bitte: Helfen Sie mit und informieren die Menschen in Ihrer Umgebung über die wichtige Tierregistrierung bei TASSO, indem Sie diesen Newsletter in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis verbreiten. Auf diese Weise haben noch mehr Tiere die Chance, im Falle eines Weglaufens möglichst schnell wieder nach Hause zu finden.

Das TASSO-Team bedankt sich vorab für Ihre Unterstützung!

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Das waren 2015 Ihre beliebtesten
Hunde- und Katzennamen
Wer seinem Hund auf der Straße „Balu“ oder „Luna“ hinterher ruft, erlebt mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass sich auch andere als der eigene Vierbeiner umdrehen. Dass die Deutschen bei der Namensfindung für ihre bellenden oder miauenden Hausgenossen auch im Jahr 2015 klare Favoriten hatten, zeigt unsere Auswertung.

Die weitaus meisten der im Jahr 2015 geborenen und bei TASSO e.V. registrierten Rüden heißen Balu. Auf Platz zwei folgt Buddy, auf Platz drei Sam. Bei Hündinnen hat die Treue zu bestimmten Namen Tradition: Seit nunmehr acht Jahren liegt Luna an der Spitze, gefolgt von Emma und Bella. Luna ist auch der favorisierte Name für Kätzinnen, gefolgt von Lilly und Mia. Die meisten Kater heißen Leo. Simba und Felix rangieren an zweiter und dritter Stelle. Gemeinsam ist all diesen Tieren, dass ihr Eintrag bei TASSO im Fall des Entlaufens die Basis für die Zurückvermittlung nach Hause ist.

„Vor 33 Jahren, als TASSO gegründet wurde, war Felix der beliebteste Name für Kater“, erzählt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Kätzinnen hießen damals überwiegend Minka, Rüden Bobby und Hündinnen Susi.“

Die TASSO-Top-10 legt auch offen, dass Tierfreunde ihren Haustieren sehr oft menschliche Namen geben. „Die Beziehung zwischen Mensch und Tier hat sich im Laufe der Jahre grundlegend geändert“, erklärt Philip McCreight dieses bereits länger andauernde Phänomen. „Wir bei TASSO erleben jeden Tag, wie wichtig das eigene Tier für den Menschen ist. Und diese manchmal sehr besondere Beziehung schlägt sich auch in der Namensgebung nieder.“

Die TASSO-Top-10 der zehn beliebtesten Tiernamen finden Sie hier.

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Kein Fundtier müsste im Tierheim bleiben:
Bundesregierung ignoriert Chance auf Kostenersparnis von 27 Millionen Euro

Liebe Tierheime und Tierschutzorganisationen,
liebe Tierfreunde,

es hätte eine große Erleichterung für Tierheime und Kommunen und ein großer Schritt für den Tierschutz werden können: Im Dezember 2015 reichte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage bezüglich einer gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Heimtiere an die Bundesregierung ein. Die Bundesregierung lehnte dies jedoch ab. Begründung: Der bürokratische Aufwand wäre zu groß.

Wir von TASSO e.V. können dieses Argument nicht nachvollziehen und kritisieren die Entscheidung der Bundesregierung. Diese wäre als führende Kraft in der EU gut beraten, auch in diesem Bereich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und dabei auch ihr Staatsziel Tierschutz zu beachten.

Weniger Arbeit und riesige Ersparnis für Sie

Wären alle Hunde und Katzen in Deutschland registriert, würde kein Fundtier länger als ein paar Stunden im Tierheim zubringen. Sie könnten den Halter anhand der Eintragung in ein zentrales Tierregister sofort ermitteln. „Derzeit beträgt die durchschnittliche Verweildauer eines Fundtieres im Tierheim zwölf Tage“, weiß Philip McCreight, Leiter von TASSO. „In dieser Zeit entstehen pro Tag Kosten von etwa 15 Euro pro Fundtier. Zudem leiden sowohl Tierhalter, als auch ihre vermissten Tiere unter der ungewissen Situation. Wären alle Hunde und Katzen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und bei TASSO erfasst, könnten den Tierheimen Kosten in Höhe von rund 27 Millionen Euro pro Jahr erspart werden“, so Philip McCreight weiter. Zudem sind mit 7,7 Millionen registrierten Tieren bereits fast die Hälfte aller Hunde und Katzen in Deutschland bei TASSO registriert. Der bürokratische Aufwand bei einer bundesweiten Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht wäre somit nicht übermäßig groß.

22 europäische Länder machen´s vor, und die EU könnte das Thema konkret angehen

TASSO fordert seit Jahren die Einführung einer bundesweiten, gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen: „In 22 europäischen Nachbarländern, darunter Österreich und die Schweiz, ist die Kennzeichnung und Registrierung seit einigen Jahren gesetzlich vorgeschrieben“, betont Philip McCreight. „Jüngstes Beispiel ist Irland, das die Kennzeichnung und Registrierung gerade auf vorbildliche Weise einführt, dies begleitet durch eine klare gesetzliche Regelung.“

Die Notwendigkeit eines Haustierzentralregisters spiegelt sich in der stetig wachsenden Anzahl von Haustieren wider. Dadurch ist auch mit einem Anstieg von entlaufenen Tieren zu rechnen, die Sie wiederum im Tierheim versorgen müssen. TASSO vermittelt alle 10 Minuten ein entlaufenes Tier an seine glücklichen Halter zurück. Das macht mehr als 60.000 Tiere im Jahr.

Internationale Expertengruppe zeigt gangbaren Weg auf

Auch ein europaweit funktionierendes System gibt es bereits: Europetnet sind 27 Datenbanken aus den unterschiedlichen Mitgliedsländern angeschlossen, private wie solche der öffentlichen Hand.

Die damit zusammenhängende CAROdog Expertengruppe, bestehend aus TASSO e.V., der europäischen Tierärzteschaft (FVE), dem Europäischen Register-Verbund Europetnet, Vertretern der Transponderindustrie und Mitglied der ISO-Arbeitsgruppen (Planet ID), Vier Pfoten EU, dem Mitgliedsland Belgien und Wissenschaft (IZSAM, Teramo), hat ein Konzept zur Einführung und Umsetzung einer EU-weit harmonisierten Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen vorgelegt: Die Kernforderungen finden Sie unter www.carodog.eu/wp-content/uploads/2015/07/IR-requirementsDE.jpg

Eine EU-weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Heimtieren haben auch alle Fachreferenten und die Teilnehmer eines EU-weit vielbeachteten Workshops gefordert, der in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg stattgefunden hat.

Weitere Informationen zu CAROdog: www.carodog.eu/special-focus-identification-and-registration

Das TASSO-Team wünscht Ihnen alles Gute für das neue Jahr.

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Durch Sie sind wir stark
Das TASSO-Jahr 2015 in Zahlen
Wir blicken zurück auf das vergangene Jahr und freuen uns über all das, was wir 2015 dank Ihrer Unterstützung geschafft haben.

Vermisst, gefunden, zu Hause

Allein 2015 haben wir von TASSO knapp 60.500 entlaufene Hunde und Katzen an ihre Halter zurück vermittelt, und seit Bestehen etwa 510.000. Mal waren die Vierbeiner einige Stunden oder Tage, mal einige Monate und mal einige Jahre verschollen: Ihre Geschichten sind so unterschiedlich wie die Tiere selbst.

An 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr stehen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale bereit, um Anrufe von verzweifelten Tierhaltern, deren Hunde oder Katzen entlaufen sind, entgegenzunehmen. Auch Tierfinder, die einen Hund oder eine Katze dem rechtmäßigen Halter übergeben möchten, melden sich bei uns. Die Mitarbeiter der Notrufzentrale kümmern sich um alle Belange rund um Registrierung, Vermissten- und Fundmeldungen. Das Engagement rund um die Uhr zahlt sich aus: So sorgt TASSO dafür, dass im Schnitt alle 10 Minuten ein vermisstes Tier in sein Zuhause zurückkehren kann. Aber Service bei TASSO beinhaltet noch mehr: Wir stellen für jedes vermisste Tier Suchplakate und Handzettel zur Verfügung. Darüber hinaus können Tierhalter Web-Veröffentlichungen mit der Suchanzeige ihres vermissten Tieres in Anspruch nehmen, und nicht zuletzt ist die TASSO-Halsbandplakette ein deutlich sichtbares Zeichen dafür, dass ein umherirrendes Tier registriert ist. „Sämtliche Leistungen von TASSO sind kostenlos. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden großzügiger Tierfreunde“, erklärt Philip McCreight, Leiter von TASSO.

Aber nicht nur die TASSO-Mitarbeiter setzen sich für Tiere ein: Knapp 14.100 ehrenamtliche TASSO-Suchhelfer unterstützen die Halter entlaufener Tiere bei der Suche nach ihrem Liebling.

Starker Zuwachs

Dass TASSO bei diesem Angebot regen Zuspruch findet, liegt auf der Hand: Knapp 10 Prozent mehr Neuregistrierungen gab es in 2015. Somit sind nunmehr rund 7,7 Millionen Vierbeiner durch die Registrierung bei TASSO geschützt. „Registrierung ist gelebter Tierschutz. Davon möglichst alle Tierhalter zu überzeugen, ist unser Ziel. Nur so können Hunde und Katzen im Falle eines Weglaufens wieder nach Hause zurück vermittelt werden“, erklärt Philip McCreight. TASSO führt europaweit das größte Haustierzentralregister.

Online direkt ins Herz

Sehr viele Tiere warten in Tierschutzeinrichtungen auf eine neue Familie. Auf shelta, dem Online-Tierheim von TASSO, stehen knapp 7.000 Hunde, etwa 1.000 Katzen sowie Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen und Vögel zur Vermittlung und warten auf Sie. Über 13.000 der auf shelta eingestellten Tiere durften sich im vergangenen Jahr über ihre neuen Familien, die sie ins Herz geschlossen haben, freuen.

Schön, dass auch Sie dabei sind

Sie sind einer von knapp 295.000 Lesern des TASSO-Newsletters und erfahren jede Woche neben unseren praktischen Tipps zum Umgang mit Tieren und Informationen zu aktuellen Gesetzesänderungen auch alles rund um unsere Tierschutzarbeit. Vielleicht sind Sie auch einer von rund 740.000 Fans, die die TASSO-Facebook-Seite abonniert haben. Auch hier berichten wir über viele Themen rund um Tier und Tierschutz. Etwa 59.000 Tierfreunde empfangen auch die Neuigkeiten der Facebook-Seite unseres Online-Tierheims shelta, teilen die Informationen und erheben auf diese Weise ihre Stimme für Tiere, die in Tierheimen und Tierschutzorganisationen auf ein Zuhause warten. Oder durften wie Sie 2015 als einen von insgesamt  2.018.402 Tierfreunden auf unsere Homepage begrüßen?

Ihnen gilt unser Dank

Wir, das Team aus über 80 hauptamtlich bei TASSO engagierten Tierfreunden, freuen uns, wenn Sie uns weiterhin bei unserer Arbeit für das Tierwohl unterstützen. Denn ohne Ihre Hilfe wäre das nicht möglich.

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Knaller, Böller, Stressalarm
Den Jahreswechsel haustiergerecht gestalten
Jedes Jahr aufs Neue gehen in unserer Notrufzentrale vermehrt Vermisstenmeldungen ein: Verzweifelt schildern uns Hunde- und Katzenhalter, wie ihre Lieblinge inmitten der lauten und bunten Feuerwerke, die den Jahreswechsel oft schon einige Tage vor Silvester ankündigen, plötzlich Reißaus genommen haben und nun unauffindbar sind.

Denn: Was für viele von uns ein aufregendes Erlebnis ist, ist für Haustiere der reinste Stress. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen und reagieren wesentlich empfindlicher auf Lautstärke: Schnell wird der für uns ganz normale Spaß zur reinsten Qual für sie. In ihrer Not versuchen sie, der scheinbaren Gefahr durch panische Flucht zu entgehen.

„Hundehalter sind gut beraten, ihre Lieblinge in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, besonders gut im Auge zu behalten und nicht darauf vertrauen, dass sie abrufbar sind. Aber auch ein angeleinter Hund kann sich plötzlich losreißen und das Weite suchen. Es genügt nur ein einziger Knall“, gibt Philip McCreight, Leiter von TASSO, zu bedenken. „Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen.“

Lärm, Menschenansammlungen oder andere unvorhersehbare Einflüsse begünstigen, dass Tiere aus der Not heraus das Weite suchen.  „Wer sein Tier schützen will, registriert es. Wenn es verschwindet, ist die Chance, es wieder zu bekommen, dadurch am größten“, erklärt Philip McCreight. „TASSO führt mit 7,7 Millionen registrierten Tieren das größte Heimtierzentralregister Europas. Die Mitarbeiter der Notrufzentrale von TASSO arbeiten rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr – auch an Silvester und Neujahr.“

Die Registrierung ist kostenfrei und ganz unkompliziert auch online möglich: www.tasso.net/registrierung

Fünf Tipps für einen entspannten Jahreswechsel

Wer seinen Vierbeiner vor unnötigem Stress schützen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Schließen Sie Fenster und Türen, und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen dringen, umso besser.
  • Bleiben Sie bei Ihrem Tier, oder stellen Sie ihm eine andere – ihm vertraute – Person während des Jahreswechsels an seine Seite.
  • Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.
  • Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.
  • Registrieren Sie Ihr Tier bei TASSO. Wenn es Ihnen entwischt, ist die Chance so am größten, dass wir es Ihnen zurückbringen können.

Wir wünschen Ihnen und ihren tierischen Lieblingen einen schönen und vor allem sicheren Silvesterabend und einen guten Rutsch ins Jahr 2016. 

© Copyright TASSO e.V.

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Kein Fundtier müsste im Tierheim bleiben:
Bundesregierung ignoriert Chance auf
Kostenersparnis von 27 Millionen Euro
Es hätte ein großer Schritt für den Tierschutz werden können: Im Dezember 2015 reichte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage bezüglich einer gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Heimtiere an die Bundesregierung ein. Die Bundesregierung lehnte dies jedoch ab. Begründung: Der bürokratische Aufwand wäre zu groß.

Vorteile für alle Beteiligten

Wir von TASSO können dieses Argument nicht nachvollziehen und kritisieren die Entscheidung der Bundesregierung. Diese wäre als führende Kraft in der EU gut beraten, auch in diesem Bereich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und dabei auch ihr Staatsziel Tierschutz zu beachten. Das alleinige Argument des verletzten Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit durch eine hohe Bürokratie greift nicht und ist klar zu widerlegen. Mehr noch, auf EU-Ebene wurde soeben ein Konzept einer Fachgruppe erstellt, das nachweist, dass eine EU-weite harmonisierte Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht nicht nur notwendig ist, sondern auch wie es funktionieren kann, und dies ohne überbordende Bürokratie.

Wären alle Hunde und Katzen in Deutschland registriert, würde kein Fundtier länger als ein paar Stunden im Tierheim zubringen. Der Halter wäre anhand der Eintragung in ein zentrales Tierregister sofort zu ermitteln. „Derzeit beträgt die durchschnittliche Verweildauer eines Fundtieres im Tierheim zwölf Tage“,  erklärt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „In dieser Zeit leiden sowohl Tierhalter, als auch ihre vermissten Tiere unter der ungewissen Situation. Zudem entstehen pro Tag Kosten von etwa 15 Euro pro Fundtier. Wären alle Hunde und Katzen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und bei TASSO erfasst, könnten den Tierheimen Kosten in Höhe von rund 27 Millionen Euro pro Jahr erspart werden. Damit hätten auch die Kommunen erhebliche Kostenersparnisse, da sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, sich an den Fundtierkosten der Tierheime zu beteiligen“, so Philip McCreight weiter. Zudem seien mit 7,7 Millionen registrierten Tieren bereits fast die Hälfte aller Hunde und Katzen in Deutschland bei TASSO registriert. Der bürokratische Aufwand bei einer bundesweiten Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht wäre somit nicht übermäßig groß.

22 europäische Länder machen´s vor, und die EU könnte das Thema konkret angehen

TASSO fordert seit Jahren die Einführung einer bundesweiten, gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen: „In 22 europäischen Nachbarländern, darunter Österreich und die Schweiz, ist die Kennzeichnung und Registrierung seit einigen Jahren gesetzlich vorgeschrieben“, betont Philip McCreight. „Jüngstes Beispiel ist Irland, das die Kennzeichnung und Registrierung gerade auf vorbildliche Weise einführt, dies begleitet durch eine klare gesetzliche Regelung.“ Die Notwendigkeit eines Haustierzentralregisters spiegelt sich, heute mehr denn je ,  in der stetig wachsenden Anzahl von Haustieren wider. TASSO vermittelt alle 10 Minuten ein entlaufenes Tier an seine glücklichen Halter zurück. Das macht mehr als 60.000 Tiere im Jahr.

Internationale Expertengruppe zeigt gangbaren Weg auf

Auch ein bestens europaweit funktionierendes System gibt es bereits: in Europetnet sind 27 Datenbanken aus den unterschiedlichen Mitgliedsländern angeschlossen, private wie solche der öffentlichen Hand.

Die damit zusammenhängende hochrangige CAROdog Expertengruppe (bestehend aus TASSO e.V., der europäischen Tierärzteschaft (FVE),  dem Europäischen Register-Verbund Europetnet, Vertretern der Transponderindustrie und Mitglied der ISO-Arbeitsgruppen (Planet ID), Tierschutz (Vier Pfoten EU) , dem Mitgliedsland Belgien und Wissenschaft (IZSAM, Teramo) hat soeben nach fünfjähriger Arbeit ein konkretes Konzept zur Einführung und Umsetzung einer EU-weit harmonisierten Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen  vorgelegt. Es wird in der Kurzfassung in wenigen Tagen auch in deutscher Sprache vorliegen und bei TASSO abrufbar sein.

Eine EU-weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Heimtieren haben vor knapp einem Monat auch alle Fachreferenten und die Teilnehmer eines EU-weit vielbeachteten Workshops gefordert, der in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg stattgefunden hat.

Weitere Informationen zu CAROdog: www.carodog.eu/special-focus-identification-and-registration

Veranstaltungstipp

Verhaltenskunde beim Hund:
TASSO e.V. und die Hunde-Akademie Perdita Lübbe
laden zum Seminar mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen
und Dr. Pasquale Piturru ein

Spiel ist ein faszinierendes Verhalten, das uns nach wie vor unbeantwortete Fragen stellt. Allerdings ist in letzter Zeit viel Spannendes dazu erforscht worden.

In diesem Seminar wird das Spielen zwischen Kindern und Hunden im Vergleich vorgestellt. Beispielhaft sollen Parallelen zwischen beiden aufgezeigt werden sowie Unterschiede, die uns mit den biologischen Funktionen des Spiels weiterbringen.

  • Was bedeutet das freie Spiel für die Entwicklung? Wie sieht es aus, welche individuellen Unterschiede sind unter Hunden wie Menschen zu beachten?
  • Was bedeutet das Spiel zwischen Hund und Mensch für deren Beziehung? Ist Spiel immer gleich Spiel?

Das tägliche Spiel mit dem Hund macht Mensch und Tier gleichermaßen glücklich und ist ein wichtiger Bestandteil der Beziehung. Allerdings können zwischen uns und unseren Hunden auch trotz langjähriger Freundschaft Missverständnisse entstehen, denn nicht immer deuten wir das Verhalten unserer Vierbeiner richtig. Was für den Menschen ein spannendes Spiel sein kann, kann aus Hundesicht als stressig empfunden werden. Umgekehrt kann ein Hund ein für den Mensch nicht nachvollziehbares oder vielleicht sogar nicht akzeptiertes Spielverhalten als anregend empfinden.

Im Rahmen eines zweitägigen Seminars bringen Ihnen die durch zahlreiche Publikationen bekannte Ethologin und Fachtierärztin für Verhaltenskunde, Dr. Dorit Feddersen-Petersen, und der Fachtierarzt für Kleintiere und Tierschutzkunde sowie Verhaltenstherapeut, Dr. Pasquale Piturru, die Eigenheiten des Hundeverhaltens näher.

Es erwarten Sie zwei spannende und informative Seminartage

Dr. Dorit Feddersen-Petersen erklärt Ihnen die Besonderheiten des Spielverhaltens unserer Vierbeiner und  gibt darüber hinaus tiefgehende Einblicke in die Denkweise und das Problemlöseverhalten des Hundes. Dr. Pasquale Piturru erläutert den Einfluss von Hormonen auf den Körper und leitet daraus die Bedeutung für das Verhalten des Hundes ab.

Veranstaltungsprogramm

Dr. Dorit Feddersen-Petersen

  • Spiel bei Mensch und Hund
  • Kognition und Problemlöseverhalten

Dr. Pasquale Piturru

  • physiologische und pathologische Einwirkung von Hormonen im Körper

Dieses Seminar ist als Weiterbildungsseminar anerkannt von den Tierärztekammern Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Wann: 06. Februar 2016 von 11:00 bis 17:30 Uhr und 07. Februar 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr

Wo: 63263 Neu-Isenburg. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Wieviel: 219,00 Euro pro Person

Hilfe für Südafrikas Nashörner

Mit Ihrer Teilnahme an diesem Seminar unterstützen Sie das Gemeinschaftsprojekt von TASSO und der Hunde-Akademie Perdita Lübbe „Rettet das Nashorn“. Der Erlös wird für die Ausrüstung der Anti-Wilderer-Einheit in Südafrika verwendet: Telemetriehalsbänder, Kamerafallen zur Ortung und Überwachung sowie Nachtsichtgeräte.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Hunde-Akademie Perdita Lübbe
Tel.: +49 (0) 61 55 / 44 34

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Tiersitter von der Steuer absetzen
Nun ist es also amtlich: Die Kosten für einen Tiersitter, der das Haustier im Haushalt des Tierhalters betreut, können unter bestimmten Voraussetzungen steuermindernd wirken. Laut Urteil des Bundesfinanzhofes vom 03.09.2015 (Az. VI R 13/15) können sie gemäß § 35a Absatz 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz (EStG) als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden.

Zur Vorgeschichte:
Ein Ehepaar hatte seine Katze während des Urlaubs in der eigenen Wohnung durch eine „Tier- und Wohnungsbetreuungsfirma“ betreuen und versorgen lassen und die dafür entstandenen Kosten im Rahmen der Steuererklärung angegeben. Da das zuständige Finanzamt dies ablehnte und der Einspruch der Tierhalter erfolglos geblieben war, wurde das Finanzgericht Düsseldorf eingeschaltet. Das Finanzamt berief sich zwar auf das Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 10.01.2014, wonach Tierbetreuungs-, pflege- oder -arztkosten ausdrücklich nicht unter § 35a EStG fallen. Da das Finanzgericht Düsseldorf jedoch anderer Meinung war, hat es der Klage der Tierhalter stattgegeben (Urteil vom 04.02.2015, Az. 15 K 1779/14 E).

Gegen dieses Urteil hatte das Finanzamt Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) in München eingelegt und verloren. Der Bundesfinanzhof erklärt damit dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 10.01.2014 eine Absage.

Um Tierbetreuungskosten steuermindernd ansetzen zu können, müssen allerdings die weiteren Voraussetzungen des § 35a Absatz 4 EStG erfüllt sein:

• Es liegt eine Betreuung eines Haustieres „im Haushalt“ des Steuerpflichtigen vor.
• Es wurde eine ordnungsgemäße Rechnung durch den Tiersitter erstellt,
• und der Betrag wurde auf das Konto des Tiersitters überwiesen.

Gemäß § 35a Absatz 1 Satz 2 EStG können dann 20 Prozent dieses Betrages (maximal jedoch 4.000,- EUR) bei der Steuer berücksichtigt werden.

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Geschenkt, geliebt, verstoßen:
Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke
Weihnachten naht, und die Suche nach den passenden Geschenken für die Lieben beginnt. Besonders Kindern werden zu Weihnachten viele Wünsche erfüllt, und nicht selten handelt es sich dabei um ein Haustier. shelta, das Online-Tierheim der Tierschutzorganisation TASSO e.V., appelliert: Vierbeiner sind keine Geschenke.

Viele Eltern möchten ihren Kindern zu Weihnachten ihre größten Wünsche erfüllen, wobei ein eigenes Haustier ganz oben auf dem Wunschzettel steht. Zu oft geben Eltern diesem Wunsch in der Weihnachtszeit nach, ohne sich ausführlich mit den Bedürfnissen des Tieres beschäftigt zu haben. Denn das Leben mit Haustier besteht nicht nur aus Kuscheln und Streicheln. Kehrt nach den Feiertagen der Alltag ein, wird manchem frischgebackenem Tierhalter schnell klar, dass das einst ersehnte Haustier auch eventuell als lästig empfundene Arbeit mit sich bringt: Der Hund muss mehrmals täglich Gassi gehen, auch bei schlechtem Wetter. Die Katzentoilette oder das Kleintiergehege müssen sauber gehalten werden.

Vielen Kindern ist nicht bewusst, dass Tierhaltung mit Verantwortung und Arbeit verbunden ist. Vielen Eltern ist nicht klar, dass die Hauptverantwortung für den neuen Mitbewohner bei ihnen liegt. Sind sie nicht bereit, die Verpflichtung zu übernehmen, landet das Tier schon kurz nach Weihnachten im Tierheim. „Tierheime erleben jedes Jahr nach der Weihnachtszeit einen großen Andrang von Tieren, die abgegeben werden“, erklärt Heike Engelhart, Leiterin von shelta, dem Online-Tierheim von TASSO. „Die meisten Tiere verbindet dasselbe Schicksal: Noch wenige Wochen zuvor haben sie unter dem Weihnachtsbaum gesessen und die Freude der Familien miterlebt.“

Die Entscheidung für ein Haustier sollte gut überlegt sein und von allen Familienmitgliedern gemeinsam getroffen werden. Kann man einem Tier nicht gerecht werden, sollte man von der Anschaffung absehen. Ist man sich unsicher, kann zum Beispiel ein Ratgeberbuch über Haltung und Pflege des gewünschten Tieres eine Entscheidungshilfe sein.

„Unsere Bitte: Fällt die Entscheidung für ein neues tierisches Familienmitglied, sollten Tierfreunde erst im Tierheim oder bei einer der vielen Tierschutzorganisationen suchen. Auf www.shelta.net warten um die 8.000 Hunde und Katzen aus Tierheimen und Tierschutzorganisationen auf ein neues Zuhause. Allerdings muss man beachten, dass die meisten Tierschutzeinrichtungen in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen“, gibt Heike Engelhart zu bedenken.

TASSO freut sich auf Ihre persönliche Rückvermittlungsgeschichte

Jährlich vermittelt TASSO e.V. rund 60.000 entlaufene Tiere an ihre Halter zurück. Im Schnitt findet alle zehn Minuten ein Hund, eine Katze oder ein anderes Tier mithilfe der TASSO-Notrufzentrale wieder nach Hause.

Wenn auch Ihr Tier zu den 60.000 Glückspilzen gehört, die durch TASSO zurückvermittelt wurden, schicken Sie uns Ihre Rückvermittlungsgeschichte, um sie mit anderen Tierhaltern zu teilen. Ob im Trubel der Vorweihnachtszeit entlaufen und wieder zurückvermittelt, oder wochenlang auf Wanderschaft und schlussendlich wieder nach Hause gefunden – die Geschichten sind so vielfältig wie die Tiere, die sie erleben.

„Wir möchten, dass so viele Tierfreunde wie möglich von der Möglichkeit einer Tier-Registrierung erfahren und diese auch nutzen. Und wer kann da ein größerer Fürsprecher sein, als die vielen Glückspilze, die ihr entlaufenes Tier endlich wieder in die Arme schließen konnten. Momentan sind 7,7 Millionen Tiere bei TASSO registriert und somit im Ernstfall geschützt. Denn man kann kein Tier vor dem Weglaufen schützen – aber davor, nicht zurückzukommen“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight.

Zeigen Sie anderen Tierhaltern, wie wichtig eine Registrierung bei TASSO ist, geben Sie Familien von entlaufenen Tieren ein Stückchen Hoffnung, und schicken Sie uns Ihre persönliche Rückvermittlungsgeschichte ganz einfach unter www.tasso.net/Erfolgsgeschichte-erzaehlen

Wir freuen uns auf Ihre Geschichten!

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TASSO-Tierschutzpreis Goldene Pfote 2015:
Das sind die Gewinner
Die Würfel sind gefallen: Am Samstag, den 10. Oktober um 16:00 Uhr stand fest, wer die die glücklichen Gewinner des TASSO-Tierschutzpreises Goldene Pfote 2015 sind. In Bad Homburg vor der Höhe wurden folgende Personen für ihr tierschützerisches Engagement ausgezeichnet:

Platz 1: Sabrina Seidl aus Altenlotheim
Tatort Bach: Hundewelpe Floh aus der weißen Plastiktüte
Dank der Rettung durch Sabrina Seidl aus Altenlotheim entgeht ein niedlicher Welpe einem grausamen Ertrinkungstod.

Der erste Platz bei der Goldenen Pfote von TASSO ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Ein großzügiges Ehepaar mit einem großen Herz für Tiere aus Tierheimen stellte den Geldbetrag zur Verfügung. Sabrina Seidl überlässt ihr Preisgeld dem Tierheim Frankenberg zur Erfüllung seiner Aufgaben.

Platz 2: Herbert Meyen aus Essen
Tatort Kanalschacht: Die spektakuläre Rettung eines Fuchsbabys
In einer nächtlichen Rettungsaktion auf dem Friedhof bewahrt Herbert Meyen aus Essen ein Fuchsbaby vor dem sicheren Tod.

Für den zweiten Platz bei der Goldenen Pfote von TASSO wird ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro vergeben, gestiftet von der Virbac GmbH aus Bad Oldesloe. Herbert Meyen hat sich bereit erklärt, sein Preisgeld für die Aufgaben des Pro Vita Animale e.V. und der Tierrettung Essen e.V. zur Verfügung zu stellen.

Platz 3: Luisa Zielke aus Berlin
Tatort Pferdekoppel: Wie Stute Marell vor dem Schlachter gerettet wurde
Den Tod eines Pferdes kann Luisa Zielke aus Berlin durch die Mobilmachung von Tierfreunden verhindern.

Der Gewinner des dritten Platzes bei der Goldenen Pfote von TASSO erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Der Dryas Verlag aus Frankfurt am Main übernahm als Stifter diesen Geldbetrag. Luisa Zielke unterstützt mit ihrem Preisgeld die Arbeit der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz.

Die weiteren Nominierten waren
Sephanie Werner aus Leipheim und Annette Miedl aus Neukirchen vorm Wald

Tatort Wiese: Auch Fische haben ein Recht auf Leben:
In einem dreitägigen Einsatz rettet Stephanie Werner aus Leipheim insgesamt 75 Fischen das Leben.

Tatort Altpapiercontainer: Wie Katze Paper zu ihrem Namen kam
Dank Annette Miedl aus Neukirchen vorm Wald bei Passau endet das Leben eines Kätzchens nicht in der Müllverbrennung.

Hier finden Sie ausführliche Informationen sowie die Filme zu den einzelnen Rettungsgeschichten.

Zum achten Mal in Folge bereits hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. ihren Tierschutzpreis Goldene Pfote verliehen. Unter dem Motto „Mensch rettet Tier“ wurden Rettungsaktionen ausgezeichnet, bei denen mutige Helfer Tiere aus gefährlichen und ausweglosen Situationen gerettet haben. Der Comedian Kaya Yanar hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Gewinner wurden über eine reine Publikumsabstimmung auf www.tasso.net ermittelt, eine externe Jury gab es nicht.

„Mit unserem Tierschutzpreis möchten wir Menschen unsere Anerkennung entgegenbringen, die sich zum Wohl von Tieren eingesetzt und damit unseren Tierschutzgedanken erlebbar gemacht haben“, beschreibt Philip McCreight, Leiter von TASSO, die Bedeutung der Goldenen Pfote. „Jeder der Nominierten, ob letztendlich Gewinner oder nicht, verdient unseren höchsten Respekt vor seiner Leistung.“

TASSO e.V. lädt zur Seminarreihe

In Zusammenarbeit mit ausgewählten Experten lädt die Tierschutzorganisation TASSO e.V. interessierte Tierfreunde, Tierhalter, Tierschützer und Tierrechtler zu einer spannenden und informativen Seminarreihe ein.

Der Wolf ist zurück. Was mache ich, wenn …?

In der Vortrags- und  Diskussionsrunde „Der Wolf ist zurück. Was mache ich, wenn …?“ erklären wir Ihnen gemeinsam mit der renommierten Wolfsexpertin Elli H. Radinger das Verhalten wilder Wölfe und geben praktische Tipps, wie wir mit dem zurückgekehrten Beutegreifer leben können.

Elli H. Radinger ist Autorin und Herausgeberin vom Wolf Magazin. Als Mitbegründerin der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe erforscht sie seit 25 Jahren das Verhalten wild lebender Wölfe im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark. Nach zahlreichen Nahbegegnungen mit Wölfen weiß sie aus eigener Erfahrung, dass die Beutegreifer keine Bedrohung für den Menschen sind.

Veranstaltungsprogramm:

•  Wie verhalten sich Wölfe wirklich?

•  Was tue ich, wenn ich einem Wolf begegne?

•  Gefahren und Chancen für das Leben mit Wölfen

Wann: 29.10.2015, 19:00 bis 21:00 Uhr

Wo: Parkhotel am Posthof, Mainzer Landstr. 33, 65795 Hattersheim am Main

Wie viel: 7 Euro pro Person (per Vorkasse)

Problemfelle – Ein Leben im Tierheim

In der Diskussionsrunde „Problemfelle – Ein Leben im Tierheim“ beantworten wir gemeinsam mit der bekannten Hundetrainerin Perdita Lübbe-Scheuermann von der Hunde-Akademie Lübbe Ihre Fragen rund um aggressive, verhaltensauffällige und deshalb schwer vermittelbare Tierheimhunde.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „Start ins – neue – Leben“ statt, mit dem TASSO und die Hunde-Akademie Perdita Lübbe schwer vermittelbare Hunde resozialisieren und auf das Schicksal dieser Tiere aufmerksam machen. Die Diskussionsrunde richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter von Tierheimen und Tierschutzorganisationen. Interessierte Tierfreunde sind herzlich willkommen.

Veranstaltungsprogramm:

•  Diskussion rund um das Thema verhaltensauffällige Tierheimhunde

•  Beantwortung Ihrer Fragen zu Ihren Tierheimhunden

Wann: 3.11.2015, 19:00 bis 21:00 Uhr

Wo: Parkhotel am Posthof, Mainzer Landstr. 33, 65795 Hattersheim am Main

Wie viel: 7 Euro pro Person (per Vorkasse)

Aktuelle Entwicklungen im Tierschutzrecht 2015

Im Seminar „Aktuelle Entwicklungen im Tierschutzrecht 2015“ informieren wir Sie gemeinsam mit dem im Tierschutzrecht versierten Rechtsanwalt Dr. Konstantin Leondarakis, LL.M. über die Bestrebungen des Gesetzgebers im Jahr 2015 den Fokus stärker auf den Tierschutz zu richten, und somit einen besseren Schutz wie auch eine gesetzliche Handhabe zu erwirken.

Veranstaltungsprogramm:

•  Der Vortrag informiert über aktuelle Entwicklungen des Tierschutzrechts auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene

Wann: 10.11.2015, 19:00 bis 21:00 Uhr

Wo: Parkhotel am Posthof, Mainzer Landstr. 33, 65795 Hattersheim am Main

Wie viel: 7 Euro pro Person (per Vorkasse)

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.tasso.net/Veranstaltungskalender

Bitte beachten Sie, dass das Mitbringen von Hunden aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

© Copyright TASSO e.V.

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Presse-Mitteilung
TASSO e.V. verrät die beliebtesten Hunde- und Katzennamen 2014
Den richtigen Hundenamen zu kennen, kann dem Gespräch mit dem bis dahin noch unbekannten Hundehalter auf der Straße oder im Park Tür und Tor öffnen. Wer es zunächst einmal mit Luna oder Rocky versucht, hat die größte Chance, damit richtig zu liegen. Auch 2014 gibt es bei der Wahl des Namens für den tierischen Liebling wieder klare Favoriten. TASSO e.V. verrät, welche Namen bei Hunden und Katzen die Nase vorn haben. Basis der Tiernamenhitliste ist die TASSO-Datenbank, in der mittlerweile mehr als 7,6 Millionen Tiere registriert sind, um sie im Fall des Entlaufens wieder an seine Besitzer zurückzuvermitteln. Am liebsten nannten Tierhalter 2014 ihre Hunde Luna (weiblich) und Rocky (männlich). Katzen wurden besonders häufig auf die Namen Lilly (weiblich) und Felix (männlich) getauft. „Felix ist seit mehr als 30 Jahren der beliebteste Name für Kater“, erzählt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. „Das haben Recherchen in unserer Datenbank ergeben, die wir seit über 30 Jahren führen.“ Bei Katzen hingegen gab es eine Verschiebung. Sie hießen früher überwiegend Minka. Im vergangenen Jahr belegten Platz 2 und 3 bei den Katzen Luna und Mia (weiblich) sowie Leo und Simba (männlich). Auf Platz 2 und 3 bei den Hunden landeten Emma und Bella (weiblich) sowie Sammy und Max (männlich). Philip McCreight: „Sehr interessant ist, dass Luna seit mittlerweile sieben Jahren unangefochtener Spitzenreiter unter den weiblichen Hundenamen ist.“ In den Anfangsjahren von TASSO e.V. hießen Hunde meist Bobby oder Susi. Die Hitliste legt auch offen, dass Tierfreunde ihren Haustieren sehr oft menschliche Namen geben. „Die Beziehung zwischen Mensch und Tier hat sich im Laufe der Jahre grundlegend geändert“, erklärt Philip McCreight dieses bereits länger andauernde Phänomen. „Wir bei TASSO erleben jeden Tag, wie wichtig das eigene Tier für den Menschen ist. Und diese manchmal sehr besondere Beziehung schlägt sich auch in der Namensgebung nieder.“ Die TASSO-Hitliste der zehn beliebtesten Tiernamen 2014 und eine Übersicht der beliebtesten Tiernamen der Jahre 2008 bis 2013 finden Sie unter https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Tiernamen  In eigener Sache: TASSO ruft anlässlich des vierten Geburtstages seines Online-Tierheims shelta zur großen Mitmachaktion „Ich war mal ein Tierschutztier – heute lebe ich bei dir“ auf. Tierfreunde können die Fotos ihrer Tierschutztiere einsenden und uns mitteilen, was ihr Tier in ihren Augen zu einem ganz besonderen Familienmitglied macht. Eine dreiköpfige Jury um shelta-Schirmherrin Diana Eichhorn sucht aus allen Einsendungen die vier schönsten Fotos aus, die Teil der shelta-Kommunikation, beispielsweise auf Facebook, werden. Teilnahme unter www.shelta.net/mitmachaktion

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Was tun mit totem Fundtier?

Jetzt ist sie da, die dunkle Jahreszeit. Die Tage werden kürzer, die Sicht aus dem fahrenden Auto heraus ist eingeschränkt. Sehr schnell übersieht man da ein Tier. Die Umstellung der Uhren auf die Winterzeit birgt ein zusätzliches Risiko: Zu für uns ungewohnten Uhrzeiten drehen Tiere ihre üblichen Runden. Kam es zu einem für das Tier tödlichen Unfall oder haben Sie ein bereits totes Tier gefunden, können Sie dennoch helfen:Handelt es sich um einen Hund oder eine Katze, wird das Tier wahrscheinlich von seinem Halter vermisst. Leider gibt es im Umgang mit toten Fundtieren keine einheitliche Verfahrensweise. Oft werden diese von Städten und Gemeinden entsorgt, ohne eine mögliche Halterregistrierung zu prüfen. Der Finder hat verschiedene Anlaufstellen zur Wahl, wo Tiere identifiziert werden können. „Voraussetzung ist, dass das Tier mit einem Transponder versehen und beispielsweise bei TASSO e.V. registriert ist“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO. „Wir haben über 7,4 Millionen Tiere erfasst, da bestehen gute Chancen, den Halter zu finden.“ Da der Transponder (umgangssprachlich auch „Chip“ genannt) ausschließlich von Tierärzten gesetzt wird, ist jede Tierarztpraxis mit einem Transponder-Lesegerät ausgestattet. Meist verfügen auch Tierheime über entsprechende Geräte. Polizei und Feuerwehr können nur in seltenen Fällen helfen, weil sie nicht regulär mit Transponderlesegeräten ausgestattet sind. Ist die Haltersuche abgeschlossen, muss mit dem Tierkörper fachgerecht weiterverfahren werden: Eine Bestattung im örtlichen Park oder Wald ist gesetzlich verboten. Hierfür sind Tierkörperbeseitigungsgesellschaften zuständig. Die Übermittlung können die genannten Anlaufstellen übernehmen.

Es lohnt sich, bei der eigenen Gemeinde nachzufragen, ob eine geregelte Vorgehensweise besteht, die auch das Auslesen des Transponders und die Haltersuche beinhaltet. Unter dem Motto „Städte mit Herz“ bietet die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hierzu Informationsmaterialien auf ihrer Homepage an.

Neben unseren Haustieren können gerade nach der winterlichen Zeitumstellung Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere Opfer eines Unfalls werden. Zudem steigt besonders in der dunklen Jahreszeit die Gefahr: Sind die Felder abgeerntet und die Tiere somit ohne Deckungs- und Rückzugmöglichkeiten, machen sie sich auf die Suche nach neuem Lebensraum und Futter. Beugen Sie Unfällen vor, indem Sie auf Strecken, die durch Wald oder Felder führen, extrem vorsichtig fahren und den Straßenrand immer im Auge behalten. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, hupen Sie und blenden Sie ab: Grelles Scheinwerferlicht irritiert die Tiere, sie bleiben dann oft regungslos stehen. Der Versuch, das Tier durch ein Ausweichmanöver zu schützen, schlägt in der Regel fehl und ist auch aus Gründen der allgemeinen Sicherheit nicht sinnvoll. Wenn der Zusammenstoß unvermeidbar ist, empfiehlt der ADAC, das Lenkrad festzuhalten und kontrolliert zu bremsen. Ist es zu einem Zusammenstoß gekommen, sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab und rufen die Polizei. Da es oft zu Schäden am Auto kommt, für die die Versicherung herangezogen werden kann, ist dies auch in Ihrem Interesse. Fassen Sie verletzte Tiere nicht an: Aus Schmerz oder Angst heraus können sie beißen oder in Panik geraten. In keinem Fall dürfen Sie das Tier mitnehmen, das würde als Wilderei interpretiert werden.

Damit es gar nicht so weit kommt: Passen Sie Ihre Fahrweise und Geschwindigkeit den Licht- und Witterungsverhältnissen an.

In eigener Sache: Es sind noch Plätze frei
TASSO e.V. lädt in Zusammenarbeit mit ausgewählten Experten zu einer Seminarreihe ein:

„Tier und Recht“, am 15. November
„Aktuelle Entwicklungen im Tierschutzrecht 2014“, am 19. November
„Professionelles Schnüffeln – Trailen mit Hunden“, am 27. November
„Auslandstierschutz in der Praxis“, 24. November und 11. Dezember

Näheres und Anmeldung unter www.tasso.net/Veranstaltungskalender

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TASSO-Newsletter

TASSO e.V. warnt: Vorsicht vor Abzocke mit vermissten Tieren!

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor Betrügern, die derzeit versuchen, Geld mit der Rückvermittlung vermisster Tiere zu machen.Die Betrüger agieren gerissen: Unter dem Namen TASSO e.V., einer gefälschten TASSO-zugehörigen E-Mail-Adresse sowie der TASSO-Notrufnummer melden sich die Abzocker bei Menschen, die ihr Tier als vermisst gemeldet haben. Sie behaupten, es gefunden zu haben und bieten dem überglücklichen Besitzer die Rückführung an – gegen Bezahlung. Zuletzt erhielt ein Tierbesitzer in Büttelborn einen Anruf, dass sein Tier in Frankfurt am Main gefunden worden sei und sollte für die Übergabe des Tieres 74 Euro bezahlen. Er fiel zum Glück nicht auf den Betrug herein, sondern informierte sofort TASSO. Philip McCreight, Leiter von TASSO, sagt: „Ganz eindeutig ist es Abzocke, wenn die Tierrückvermittlung Geld kosten soll. TASSO arbeitet so nicht – unsere Services sind alle für den Tierhalter kostenlos.“Die Abzocker gehen in der Regel wie folgt vor: Im Internet durchsuchen sie systematisch Suchmeldungen zu vermissten Tieren, in denen private Kontaktdaten insbesondere Telefonnummern oder E-Mail-Adressen der Halter angegeben sind. Unter gefälschten Telefonnummern und E-Mails kontaktieren Sie den Betroffenen und geben vor, im Auftrag von Tierkliniken, Tierheimen, Rechtsanwälten o. ä. anzurufen, zu denen das Tier gebracht worden sei. Der Halter könne es dort gegen eine Gebühr abholen oder es wird behauptet, das Tier sei verletzt und man müsse erst einmal Behandlungskosten erstatten, wenn man sein Tier zurückhaben möchte. Besonders auffällig: Die Anrufer wollen das Geld vorab. Wer darauf eingeht, sieht sein Geld nie wieder und das Tier bleibt auch weiterhin verschwunden.Was können Sie tun?

  • Erstatten Sie sofort Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Diese Machenschaften sind strafbar
  • Wichtig: Niemals die eigenen Kontakt- und Adressdaten öffentlich auf Online-Plattformen wie Facebook, im Internet oder auf ausgehängten Suchplakaten angeben! Wird das eigene Tier vermisst, dann unbedingt die Suchmeldung an TASSO weitergeben. Dort ist Ihre Suchmeldung anonymisiert, und die Abzocker haben keine Chance. Sollte Ihr Tier gefunden werden, stellt TASSO den Kontakt zwischen Finder und Halter her, so dass keine persönlichen Daten herausgegeben werden müssen.
  • Wer bereits eine Suchmeldung im Internet mit persönlichen Daten veröffentlicht hat, sollte diese löschen und durch eine anonymisierte Suchmeldung von TASSO ersetzen.
  • Alternativ dazu können bei TASSO Suchplakate mit eingedruckter anonymer Suchmeldungs-Nummer und TASSO-Notrufnummer kostenfrei bestellt werden.
  • Wenn ein Anrufer Sie auffordert Geld zu zahlen, damit Sie Ihr Tier wiederbekommen, können Sie von einem Betrugsversuch ausgehen.

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Presse-Mitteilung

Weltkatzentag:
TASSO e.V. fordert weitreichenden Schutz für Katzen

Hattersheim, 7. August 2014 – Den Katzen rund um den Erdball ist am 8. August ein eigener Tag gewidmet: der Weltkatzentag. TASSO e.V. macht zu diesem Anlass auch auf das Elend der vielen Streunerkatzen, die in Deutschland leben, aufmerksam. Und auch den Tieren, die jedes Jahr durch Jäger abgeschossen oder durch Tierversuche zu Tode kommen, gilt das Augenmerk.In Deutschland ist die Katze das Haustier Nr. 1. Allein bei TASSO, dem größten Haustierzentralregister Europas, waren 2013 rund drei Millionen Stubentiger registriert. Sie heißen Kaya oder Luna, und es geht ihnen gut, denn sie haben einen warmen und sicheren Platz zum Schlafen und werden von Frauchen oder Herrchen täglich versorgt. Wenn sie kastriert und gekennzeichnet sind, egal ob Wohnungskatze oder Freigänger, stehen im Verlustfall die Chancen durch die Registrierung gut, wieder nach Hause zu kommen, wenn sie es aus eigener Kraft nicht schaffen.Die Sorgenkinder von TASSO tragen einen ganz anderen Namen: Schätzungsweise rund zwei Millionen Streunerkatzen leben auf deutschen Straßen, immer auf der Suche nach Futter, um den nächsten Tag zu überleben. Sie sind ausgemergelt, schwach und krank. Viele gehen qualvoll zu Grunde, verhungern oder erfrieren. Verschärft wird das Problem durch unkastrierte Hauskatzen mit Freigang. „Viele Halter lassen ihre Katze nicht kastrieren“, erklärt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO, das Problem. „Schnell haben sie sich mit den Streunerkatzen gepaart und sorgen dadurch für eine unkontrollierte Vermehrung und weiteres Katzenleid. Die einzige nachhaltige und tierschutzkonforme Methode, dagegen anzukommen, ist die Kastration.“Das von TASSO gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere und VIER PFOTEN gegründete Bündnis „Pro Katze“ setzt sich seit Jahren für eine bundesweite gesetzliche Regelung zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Hauskatzen mit Freigang ein. Hierzu hat das Bündnis aktuell die für Tierschutz zuständigen Landesministerien aufgefordert, zum Schutz der Katzen die Ermächtigungsgrundlage nach § 13b Tierschutzgesetz wahrzunehmen und durch Rechtsverordnung auf die Städte und Gemeinden zu übertragen. Die Kommunen erhalten so die Möglichkeit, durch Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebote für Hauskatzen mit Freigang das Leid der Streunerkatzen einzudämmen.Grundsätzlich sollten alle Katzen, die ein Zuhause haben, gechippt oder tätowiert und bei TASSO registriert sein. „Katzen laufen zehnmal häufiger weg als Hunde“, weiß Philip McCreight, Leiter von TASSO, aus Erfahrung. „Es reicht also leider nicht aus, nur die Hauskatzen mit Freigang zu kastrieren, sondern auch die Wohnungskatzen.“ Kennzeichnung und Registrierung helfen dabei, dass eine Katze nicht zur Streunerkatze wird, weil sie den Weg nach Hause nicht mehr findet. Die Zahlen belegen es: Vier von fünf Katzen können im Verlustfall ihrem Besitzer nicht mehr zugeordnet werden, weil sie nicht registriert sind.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Gefahren für Katzen. Beispielsweise werden pro Jahr Zehntausende von ihnen von Jägern erschossen. „Katzen dürfen je nach Bundesland und Jahreszeit außerhalb einer willkürlich festgelegten Schutzzone von 200 beziehungsweise 300 Metern bis zur nächsten Ansiedlung erschossen werden“, erläutert Mike Ruckelshaus. Mit der Aussage: „Hinsichtlich des Stellenwertes, den Haustiere für ihre Besitzer einnehmen, hat sich aber in den vergangenen Jahren ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen, der sich auch in der Jagdgesetzgebung niederschlagen muss.“ fordert er ein ausnahmsloses Verbot des Haustierabschusses. Und auch bei Tierversuchen kommen jährlich unzählige Katzen zu Tode. 2012 wurden laut Tierversuchsstatistik 863 Katzen in Deutschland für Tierversuche verbraucht, Tendenz steigend. Mike Ruckelshaus zeigt sich verständnislos: „Es gibt ausreichend alternative Methoden, mit denen man die grausamen Versuche an Tieren ersetzen könnte.“

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TASSO e.V. informiert:
Urlaub ohne Tier muss gut vorbereitet sein

Die Ferienzeit stellt viele Haustierbesitzer vor die Entscheidung, wer sich um ihr Tier während ihres Urlaubs kümmert, oder ob sie es mit den Urlaub nehmen. Doch nicht überall sind Tiere so ohne weiteres willkommen.Knapp 60 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren machten 2013 im Ausland Urlaub (Quelle: statista.com). Der Trend setzt sich auch in diesem Jahr fort. In vielen Fällen ist die Einreise der Haustiere aus dem Ausland aber nur unter bestimmten Aspekten erlaubt oder mit hohen Auflagen verbunden. In jedem Fall benötigen die Tierhalter für Hund und Katze beim Grenzübertritt einen blauen EU-Heimtierausweis, der eine gültige Tollwutimpfung dokumentiert und müssen mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Darüber hinaus gelten in einigen europäischen Ländern Einreiseverbote für bestimmte Hunderassen.Wer sein Tier nicht mit in den Urlaub nehmen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, für die Urlaubszeit eine Betreuung für sein Tier zu organisieren. TASSO empfiehlt, das Tier am besten in die Hände von Menschen zugeben, die es bereits kennt.Folgendes sollten Sie beachten:

  • Am besten ist es, das Tier in seiner vertrauten Umgebung zu belassen.
  • Sollte das nicht möglich sein, sollten Sie so viel Vertrautes wie möglich, beispielsweise Spielzeug, Decken, Kissen, Körbchen, mit zur Betreuung nehmen.
  • Geben Sie das Tier bereits einen Tag vorher ab. So vermeiden Sie Stress bei Tier und Halter während Ihrer Abreise.
  • Denken Sie in jedem Fall daran, dass Ihr Tier gechippt und bei TASSO registriert sein sollte. Im Falle des Entlaufens hat Ihre „Urlaubsvertretung“ so die besten Chancen, Ihren Vierbeiner wiederzufinden.

Haltern, die keinen Tiersitter organisieren können, stehen Tierpensionen für die Urlaubszeit zur Verfügung. Bei der Auswahl gilt es genau zu prüfen, ob die Einrichtung die richtige für das eigene Tier ist.

Folgendes können Sie tun:

  • Fragen Sie andere Tierbesitzer, Ihren Tierarzt oder Ihren örtlichen Tierschutzverein, ob er/sie eine Einrichtung empfehlen kann.
  • Wenn Sie sich ohne Empfehlung um eine Tierpension bemüht haben, fragen sie bei Ihrem Tierarzt, ob aus seiner Sicht etwas gegen die Abgabe Ihres Tiers in diesem Hause gibt.
  • Besuchen Sie die Tierpension im Vorfeld vor Ort. Achten Sie darauf, wie die Tiere dort leben. Haben Sie genügend Auslauf? Gibt es Zugang zu Freiflächen?
  • Lassen Sie sich den Sachkundenachweis (nach §11 TierSchG) der Tierpension zeigen. Er ist Pflicht und gibt über die Seriosität des Hauses Auskunft.

Vor allem in der Urlaubszeit passiert es vermehrt, dass Tiere von ihren Haltern ausgesetzt werden, weil diese sich nicht rechtzeitig um eine Urlaubsbetreuung gekümmert haben. „Nach §3 Ziffer 3 TierSchG ist es verboten, ein Tier auszusetzen“, erklärt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Das Aussetzen von Tieren stellt keineswegs ein Kavaliersdelikt dar, sondern ist eine Ordnungswidrigkeit, die nach dem Tierschutzgesetz mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet wird.“

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Kater Pauli und das alles entscheidende Suchplakat
Familie Müllers ganz persönliche TASSO-Erfolgsgeschichte:

In einer Nacht im November vergangenen Jahres schrak Kater Paulis Frauchen Mareike Müller plötzlich aus dem Schlaf auf. Katzengeschrei hatte sie geweckt. Doch bei einem Blick aus dem Fenster war nichts Auffälliges zu erkennen. Am nächsten Morgen dann der Schock: Nur einer der beiden Kater der Familie kam nach Hause. „Ich wusste sofort, dass etwas passiert war“, beschreibt Mareike Müller ihre Gefühle. „Schnell alarmierte ich TASSO und ließ Pauli als vermisst melden. In den kommenden Tagen hängte ich in der näheren Umgebung TASSO-Suchplakate auf, suchte in der Nachbarschaft, fragte bei den  zuständigen Behörden nach, sobald ein totes Tier gefunden wurde. Nichts!“

Pauli blieb wie vom Erdboden verschluckt. Die Anspannung war der ganzen Familie anzumerken. Jeden Sonntag ließen die Müllers ihren Kater zusätzlich über die Zeitung suchen und schalteten sogar über das lokale Radio eine Suchmeldung. Auch die Briefträger, Müllabfuhr- und Lieferdienstfahrer beteiligten sich an der Suche und wurden mit TASSO-Suchplakaten ausgestattet. Silvester kam und ging, und Pauli war immer noch nicht wieder Zuhause. Die Hoffnung schwand immer mehr…

Lesen Sie hier, wie Paulis Geschichte weitergeht:
www.tasso.net/Vermisst-Gefunden/Erfolgsstories/Kater-Pauli

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TASSO-Tipp: Verletztes Haustier gefunden – Das sollten Sie beachten

Wenn ein verletztes Fundtier nachts vom Finder zum Tierarzt zur Notfallversorgung gebracht wird, kommt es oftmals zu Diskussionen um die anfallenden Behandlungskosten. Denn generell gilt: Die rechtzeitige Meldung entscheidet darüber, wer die Kosten trägt.Prinzipiell sind die Behörden für die Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung von Fundtieren zuständig. In der tagtäglichen Praxis für Tierärzte ergibt sich jedoch häufig das Problem, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung durch den Finder erfolgte. Diese Situation bringt die Tierärzte in eine Zwickmühle. Entweder ziehen sie den Finder für die Kostenübernahme heran, der sich bei Auffinden des Halters diese dann von ihm erstatten lassen müsste. Die Alternative ist, dass sie die Behandlung kostenlos durchführen. Beide Möglichkeiten stellen im Ergebnis keine gerechte Lösung dar.

Das Gesetz sieht vor, dass der Finder vor dem Gang zum Tierarzt die zuständige Behörde, also das Ordnungsamt oder nachts die Polizei, über den Fund informiert. Da man aber nie abschätzen kann, wie stark das Tier wirklich verletzt ist, empfiehlt es sich, unverzüglich den Tierarzt aufsuchen und eine andere Person zu bitten, gleichzeitig die notwendige Fundanzeige aufzugeben. Damit hat man die Brücke zwischen gesetzlicher Notwendigkeit und Hilfsmaßnahmen für das Tier geschlagen und bleibt später nicht auf den Behandlungskosten sitzen.

Laut einem Urteil des Verwaltungsgerichtes in Götting aus dem Jahr 2010 sind die Kommunen dazu verpflichtet, für die Versorgung von Fundtieren aufzukommen. Dies gilt auch dann, wenn sie diese Aufgabe grundsätzlich einem Tierschutzverein übertragen haben. Grundlage dieser Entscheidung war ein Fall aus dem Südharz. Ein Tierarzt hatte die Stadt Bad Sachsa (Kreis Osterode) verklagt, weil diese sich weigerte, für die Behandlungs- und Unterbringungskosten einer verletzten Katze aufzukommen. Da der Finder beim Tierschutzverein niemand erreicht hatte und die örtliche Polizei zu einem anderen Einsatz unterwegs war, brachte er das Tier zum tierärztlichen Notdienst. Der Tierarzt konnte den Katzenhalter nicht ausfindig machen und machte daraufhin die entstandenen Kosten bei der Kommune geltend. Diese lehnte eine Zahlung jedoch rigoros ab. Der Tierarzt zog daraufhin vor Gericht und bekam Recht. Da die Stadt für die Versorgung des Tieres zuständig sei, musste sie dem Tierarzt rund 2000 Euro zahlen.

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Presse-Mitteilung

Tier entlaufen und was nun?
Die Tierschutzorganisation TASSO gibt Tipps für das richtige Verhalten im Notfall

Hattersheim, 15.05.2014 – Über 7 Millionen Haustiere sind bereits mit ihrer Chip- oder Tätowierungsnummer bei TASSO registriert und somit im Verlustfall geschützt. Alle anderen vermissten Tiere können im Ernstfall nur sehr schwer oder gar nicht an die Besitzer zurückvermittelt werden. Leider tritt der Fall der Fälle schneller ein als man denkt: Ein gekipptes Fenster, ein lautes Geräusch oder eine offene Tür, und plötzlich ist der geliebte Vierbeiner verschwunden. Mindestens 300.000 Tiere werden jährlich in Deutschland vermisst. Dennoch wissen viele Tierhalter nicht, wie sie sich in einem solchen Moment am besten verhalten sollten.„Zuerst einmal ist es wichtig, Ruhe zu bewahren – auch wenn dies in solch einer Situation sehr schwer fällt“, rät Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Tierhalter sollten auf die über 30-jährige Erfahrung von TASSO bei der Rückvermittlung vertrauen und sich von unseren Mitarbeitern an der Notrufzentrale leiten lassen.“Das sind im Verlustfall die wichtigsten Schritte für Tierhalter:

1.     Rufen Sie schnellstmöglich in der TASSO Notrufzentrale an: 06190.937300. Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, für Sie erreichbar.
2.     In diesem ersten Telefonat nehmen wir die Vermisstmeldung auf, und leiten sie per E-Mail an unsere ehrenamtlichen Helfer im Umkreis weiter.
3.     Bitte bleiben Sie danach telefonisch immer für uns erreichbar!
4.     Erhöhen Sie die Chance, dass Ihr Tier gefunden wird, indem Sie zusätzlich eine Suchmeldung auf unserer Internetseite aufgeben.
5.     Bitte fertigen Sie keine eigenen Plakate an, sondern bestellen Sie Ihre persönlichen TASSO-Suchplakate auf unserer Homepage. Sollten Sie vor kurzem umgezogen sein, hängen Sie die Suchplakate auch entlang des Weges zwischen alter und neuer Wohnung auf. Falls die Entfernung zu groß ist, informieren Sie die ehemaligen Nachbarn im alten Wohnort. Manchmal versuchen die Tiere, dorthin zurück zu laufen.

„Wird das eigene Tier vermisst, möchte man in der Regel alle Kanäle nutzen. Betroffenen, die sich dazu entscheiden, eine eigene Anzeige zu schalten oder einen Aufruf im Radio zu starten, raten wir, unter gar keinen Umständen ihre Telefonnummer preiszugeben. Auch eine Belohnung sollte niemals ausgesetzt werden, denn Betrüger nutzen eine solche Situation schamlos aus“, warnt McCreight vor der Abzocke mit vermissten Tieren.

Tipp: Tierhalter können unsere kostenlosen Leistungen rund um die Rückvermittlung natürlich auch nutzen, wenn ihr Tier vor dem Verlust noch nicht in unserer Datenbank erfasst war. Auch eine nachträgliche Registrierung bietet für die Zukunft Schutz und Sicherheit.

Weiterführende Links:

Weitere Tipps für die Suche sowie Suchplakate bestellen und/oder Suchmeldung erstellen:
www.tasso.net/Vermisst-GefundenOnline-Registrierung:
www.tasso.net/online-registrierungSchutz vor Abzocke mit vermissten Tieren:
www.tasso.net/Tierschutz/Registrierung/Wie-kann-ich-mich-vor-der-Abzocke-mit-vermissten-r

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Probleme mit dem ‚stillen Örtchen‘? – Unsauberkeit bei Katzen

Katzen genießen den Ruf, unglaublich reinliche Tiere zu sein. Sie betreiben vorbildliche Körperpflege, und auch die Benutzung des Katzenklos bringt Miez sich in der Regel problemlos selber bei. Entsprechend überrascht und ratlos sind viele Menschen, wenn die Katze plötzlich Zimmerecke oder Teppich zur Katzentoilette umfunktioniert. Passiert das, gilt es die Nerven zu bewahren und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, weiß die Hamburger Katzenpsychologin Christine Hauschild. Stattdessen müsse man herausfinden, welche Gründe die Katze für ihr Verhalten habe.Die Ursachen für Unsauberkeit sind vielfältig, und auch wenn nicht viele Menschen darüber sprechen, gehört Unsauberkeit zu den häufigsten Problemverhalten von Katzen. Der erste Weg sollte zum Tierarzt führen, um Harnwegserkrankungen und andere Krankheiten als Ursache auszuschließen bzw. zu behandeln.Katzenpsychologin Christine Hauschild gibt Tipps: Lesen Sie unter www.tasso.net/Unsauberkeit-bei-Katzen, welche Ursachen es für Unsauberkeit bei der Katze geben kann, und was Sie als Katzenhalter dagegen tun können.
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Presse-Mitteilung

TASSO klärt auf: So können Katzenhalter ihre Tiere schützen Neue Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“
Entläuft ein Tier, so ist das immer dramatisch. Aus diesem Grund hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. die Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“ ins Leben gerufen. Sie soll jedem Katzenbesitzer – aber vor allem den Besitzern von reinen Wohnungskatzen – verdeutlichen, wie wichtig eine vorsorgliche Kennzeichnung und Registrierung ist. „Meine Katze läuft nicht weg; sie ist eine reine Wohnungskatze! Das hören wir von vielen Katzenhaltern“, berichtet Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Die meisten Besitzer von Wohnungskatzen sind fest davon überzeugt, dass ihr Tier nie entwischt.“ Wie gefährlich diese Einschätzung sein könne, zeige die über 30-jährige Erfahrung in der Notrufzentrale von TASSO: Katzen liefen 10 Mal häufiger weg als Hunde. Auch Wohnungskatzen. Dennoch seien nur 20 Prozent der Katzen in Deutschland registriert. Das bedeute, dass 4 von 5 Katzen im Verlustfall ihr Zuhause nicht mehr wiedersehen.Für eine Wohnungskatze hat das Entlaufen meist tiefgreifende, traumatische Folgen. Der Stubentiger ist den neuen Situationen in der ungewohnten Freiheit in der Regel gar nicht gewachsen, unterschätzt unbekannte Gefahren und hat für das Überleben außerhalb seiner gewohnten Umgebung keine Strategien entwickelt. „Die Überlebenschancen sinken mit jedem Tag“, weiß McCreight. „Oft sind reine Wohnungskatzen scheu, lassen sich von Fremden nicht anlocken oder anfassen und verstecken sich. Haben sie Glück und werden doch gefunden, so ist eine Zuordnung zum Besitzer ohne Registrierung so gut wie unmöglich und die Unterbringung im Tierheim unvermeidbar.“ Das zeigten die vielen Telefonate, die täglich in der TASSO-Notrufzentrale eingehen. Zu den Gefahren für den Ausreißer kämen schlaflose Nächte sowie Sorgen und Ängste bei den Besitzern. „Was das Weglaufen betrifft, so wiegen sich viele Besitzer von Wohnungskatzen scheinbar in großer Sicherheit“, bestätigt McCreight.TASSO-Tipp: Katzenhalter sollten ihre Wohnungskatze ebenso wie Freigängerkatzen unbedingt kennzeichnen und bei TASSO kostenlos registrieren lassen.Bei der Aufklärung helfen:
Aktionsplakate und Informationskarten zum Auslegen und Weitergeben können Interessierte kostenlos unter www.tasso.net/wohnungskatzen bestellen.
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 TASSO macht 57.302 Tierbesitzer glücklich:
So viele Vierbeiner konnte die Tierschutzorganisation 2013
erfolgreich und kostenlos zurückvermitteln

Über 57.000 Besitzer von Hunden und Katzen sind überglücklich: Obwohl ihr Vierbeiner im vergangenen Jahr ausgebüxt war, konnten sie ihn wieder in die Arme schließen. Möglich machte das die Tierschutzorganisation TASSO e.V. aus Hattersheim bei Frankfurt. Seit 31 Jahren vermittelt der Verein entlaufene Hunde und Katzen ihren Besitzern zurück, durch die TASSO-Mitarbeiter in der 24h-Notrufzentrale, durch Plakate und Web-Veröffentlichungen und nicht zuletzt durch Halsbandplaketten. „Sämtliche Leistungen von TASSO sind kostenlos“, so Philip McCreight, Leiter von TASSO. Der Verein finanziere sich ausschließlich durch Spenden großzügiger Tierfreunde.Dass TASSO bei diesem Angebot regen Zuspruch findet, liegt auf der Hand. So ist die Zahl der Neuregistrierungen während des vergangenen Jahres um 615.384 auf jetzt rund 6,9 Millionen Tiere gestiegen, davon sind 56,9 Prozent Hunde und 42,6 Prozent Katzen. Daneben sind bei TASSO unter anderem auch Frettchen, Nager und Vögel registriert.„Wir freuen uns über jedes Tier, das wir an seinen Halter zurück vermitteln konnten“, erzählt Philip McCreight. „Natürlich gibt es auch immer wieder ganz besondere Geschichten, so auch im vergangenen Jahr.“ Er erinnere sich beispielsweise an den Fall der Hündin Sally, die dank TASSO nach zwei Jahren an ihre glückliche Halterin zurück vermittelt werden konnte. Oder an Kater Mini, der nach sage und schreibe sieben Jahren im Sommer 2013 über TASSO den Weg zurück nach Hause fand. Vergessen sei auch nicht Foxterrier Poker, der aus dem sechsten Stock stürzte, überlebte und mithilfe von TASSO seine Happy-End-Geschichte erlebte.Für das Jahr 2014 wünscht sich Philip McCreight: „Wir möchten auch in diesem Jahr möglichst viele Tiere zurück vermitteln. Um dies möglich zu machen, appellieren wir an alle Tierhalter: Lassen Sie Ihre Tiere – per Tätowierung oder Chip – kennzeichnen und bei TASSO kostenlos registrieren, zum Beispiel online unter www.tasso.net/Registrierung.“

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Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“
Wir suchen die persönlichen Geschichten entlaufener Stubentiger

„Meine Katze ist eine reine Wohnungskatze. Sie läuft nicht weg!“ Die meisten Besitzer von Wohnungskatzen reagieren so oder ähnlich, wenn es um eine vorsorgliche Registrierung ihrer Katze geht. Sie sind fest davon überzeugt, ihre Katze würde nie weglaufen. Wenn es dann doch passiert, ist das für ein unregistriertes Tier umso schlimmer. Die Katze kennt die Umgebung außerhalb der gewohnten vier Wände nicht, es mangelt ihr an Erfahrung, die Gefahren, die draußen lauern, richtig einzuschätzen. Wird das Tier dann doch gefunden, wird die Rückvermittlung zum großen Teil zu einem Glücksspiel. Laut der langjährigen Erfahrung der TASSO-Notrufzentrale hat eine unregistrierte Wohnungskatzen die schlechtesten Aussichten aller Tiere, wieder nach Hause zu finden.Um Wohnungskatzenbesitzer dafür zu sensibilisieren, ihre Katze doch vorsorglich und kostnelos  registrieren zu lassen, hat TASSO Ende letzten Jahres die Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“ ins Leben gerufen. Denn es passiert doch, wie die Geschichte von Kater Nino eindrucksvoll zeigt:Hallo, ich bin Kater Nino, ich werde im Mai 5 Jahre alt und möchte euch von meinem Abenteuer erzählen, das ich zwischen dem 16.12.2013 und dem 05.01.2014 erlebt habe. Ich war abends, draußen auf dem Balkon, wie ich es immer bin. Ich kann mich da prima mit meinem Katzenkollegen von unten, Leo, unterhalten. Der wohnt unter mir und wir reden gerne. Jedenfalls war ich an dem Abend etwas unvorsichtig und bin vom Balkon geglitten – nachdem ich mich am Katzennetz vorbeigedrückt hatte…Lesen Sie, wie die Geschichte weitergeht, und wie Kater Nino dank Registrierung bei TASSO wieder nach Hause kam. Und: Was haben Sie erlebt? Erzählen Sie uns Ihre persönliche Geschichte, und helfen Sie uns so bei der Aufklärung von Wohnungskatzenbesitzern im Rahmen unser Aktion „Ich war eine Wohnungskatze!“. Danke!
www.tasso.net/Wohnungskatzen