Mona

20. November 2016

von

Hallo liebe Samtpfotenfreunde,

ich wollte mich mal melden und mich bei allen bedanken die mich und den Verein seit April begleiten und unterstützt haben.

Damals haben mich Annemarie und Gisela in Kerpen- Manheim in einem verwilderten Garten eingefangen. Was für ein Glück. Ich hatte nämlich 3 Kitten im Bauch. Im Mai habe ich Matis mit meinen Hebammen: Annelie, Rabea, Nadine und Martina entbunden. Später mussten wir dann noch zum Notkaiserschnitt  in  die Praxis Dr. Hafer in Erftstadt. An das Praxisteam ein herzliches Danke  für den nächtlichen Einsatz.

Hier kamen  Maja und Mischa zu Welt. Leider sind Maja und Matis nach ein paar Tagen verstorben.

Den frechen kleinen süßen Kater Mischa habe ich dann großgezogen. Was für eine Freude. Er wohnt heute in Brühl bei Itzy, Birgit und Frank.

Ich blieb auf der Pflegestelle. Wollte lieber eine Gartenkatze sein, als mit ins Haus zu ziehen. Der Garten reichte mir. Ein trockenes Plätzchen unter der Pergola und regelmäßig Futter.

Eines Tages ging ich dann doch ins Wohnzimer und legte mich erst auf die Fliesen und dann  auf das weiche Sofa. Alle waren erstaunt. Die Türe zum Garten musste nur offen bleiben,  für eine schnelle Fluchtmöglichkeit. Die Zeiten, die ich mich nun im Wohnzimmer aufhielt, wurden immer länger.

Es vergingen Wochen und Monate. Eines Nachts hat meine Pflegefamilie mich  im Wohnzimmer vergessen, sie schlossen die Türe zu und gingen einfach ins Bett. Ich lag immer noch auf der Couch und fand es dort gar nicht schlecht. Erst gegen Morgen meldete ich mich lauthals und wollte raus in den Garten.

Von jetzt an dürfte die Türe geschlossen werden. Es gibt außer dem Sofa noch einen Kratzbaum und sehr bequeme Schlafmulden. Wie herrlich!  ….meine Pflegemama gab mir dann ab und zu  noch ein Leckerli. Ich glaube das hatte System.

Jetzt ist es Herbst. Ich kenne nun das gemütliche Zuhause. Ein warmer Ofen und alles was man an Komfort so erleben kann als Katze. …..auch mittlerweile  das Bett. Jeden Abend gehe ich voraus. Dort warte auf meine beiden Lieblingsdosis. Wenn wir alle drei  dort angekommen sind, nehme ich meinen Lieblingsplatz ein. Links neben Martina, im Arm. Die anderen Vierbeiner des Hauses kommen dann nach und nach dazu. Es findet jeder ein kleines Eckchen.

So lässt es sich leben. Etwas schöneres kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Auch in das schon vorhandene Rudel habe ich mich sehr gut eingelebt. Finja, Marie, Manolo und Raaida sind meine Freunde geworden. Das sogenannte Nasi- Nasi und ein kleiner Vielkommenskuss gehört zu unserem Alltag.

Jetzt gehöre ich zur Familie und darf für immer bleiben. Im November gab es so einen Schutzvertrag und da steht es schwarz auf weiß. Ich habe mit unterschrieben. Hat alles seine Ordnung.

DANKE an alle, die für mich gespendet haben, damit der Verein die medizinischen Kosten und das teure Diätfutter für mich aufbringen konnte.

EURE   Mona

 

Gerne könnt Ihr mich besuchen.  Viele von Euch haben mich schon gesehen und bewundert. Die anderen sind herzlich eingeladen, zu sehen, was aus einer wildlebenden, scheuen Katze, so werden kann!!

 

 

 

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